Momentan stecke ich ja mittendrin in meinen Prüfungsvorbereitungen für das DD307 Exam Mitte Oktober. Mit zwei von drei Blöcken komme ich schon ganz gut zurecht, aber der dritte Block ist doch seeeehr widerspenstig. Aber egal, ich werde ihn bezwingen und dann in der Klausur hoffentlich zu allen drei Blöcken einen schönen Aufsatz zurecht zimmern können
.
Da DD307 erfordert einen Überblick über die 4 Perspektiven des Kurses (cognitive social, discursive, phenomenological und social psychoanalytic) und 4 so genannte “interrogative themes” (individual-social dualism, agency-structure dualism, power relations und situated knowledge) zu haben, habe ich diese Woche die Wände des Hauses mit bunten Zettelchen verschönert.
So haben wir nun also zum Beispiel eine “cognitive kitchen”:

und einen “phenomenological bathroom” :

Ich habe diese Art der Revision bisher noch nicht ausprobiert. Aber, nun stehe ich vor der Herausforderung eine Übersicht mit jeweils 10 Punkten pro Perspektive auswendig zu lernen. Da dachte ich mir “jut…dann versuch ich es eben mal so”. Die Theorie und Hoffnung ist, dass die Fakten so nach und nach bewusst und unbewusst in meinen Kopf sickern, sodass ich in der Klausur darüber nicht mehr wirklich nachdenken muss.
Ein erstes Fazit nach 2 Tagen:
Ich glaub das geht. So weiss ich zum Beispiel schon jetzt, dass mein Kühlschrank ein “individual as a thinker” ist, der mit seinen “thought processes social cognition and social identity” kreiert.
Oder aber, dass in meinem Bad nun das “reflexive self” der phänomenologischen Perspektive wohnt, welches in erster Linie über Interviews und persönliche Berichte die “lived experiences and lifeworld” erkundet.
Oh man…vielleicht erklärt ihr mich jetzt für völlig bekloppt…aber ich fürchte dieser “Unsinn” wird mit einem Erfolg enden!